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Wir führen die Typisierung von SARS-CoV-2-Varianten durch

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Verlauf der Pandemie sind zahlreiche SARS-CoV-2 Virusvarianten (auch Mutanten/Mutationen genannt) entstanden. Die meisten dieser Varianten unterscheiden sich in ihren Eigenschaften nicht vom ursprünglich Ende 2019 entdecken Virus.

Einige wenige Varianten zeichnen sich durch eine erhöhte Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch, einen schweren Krankheitsverlauf oder Umgehung der Immunantwort aus (Immun-Escape).

Diese Varianten wurden vom RKI und der WHO als „besorgniserregende Varianten“ bzw. als „Varints of Concern (VOC)“ eingestuft. Derzeit sind dies die folgenden Varianten:

 

WHO-Bezeichnung

Pangolin-Nomenklatur

Trivialname

Variante Alpha

B.1.1.7

„britische Variante“

Variante Beta

B.1.351

„südafrikanische Variante“

Variante Gamma

P.1

„brasilianische Variante“

Variante Delta

B.1.617.2

„indische Variante Typ2“

Weitere Informationen:

https://www.who.int/en/activities/tracking-SARS-CoV-2-variants/

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Virusvariante.html

 

Nachanforderung der Typisierung bei positiven Befund der SARS-CoV-2 PCR

  • Nur möglich, wenn die SARS-CoV-2-PCR ebenfalls im MVZ Labor Krone durchgeführt wurde
  • Nur möglich, bei einem Ct-Wert ≤ 30
  • Vermerken Sie bitte, dass es sich um eine »Nachanforderung« handelt
  • Vermerken Sie zur leichteren Zuordnung bitte die Auftragsnummer der postiven SARS-CoV-2-PCR (z. B. RM BB01 1234, bzw. 10-stelligen Barcode)

Das Ergebnis der Typisierung erhalten Sie innerhalb von 1 – 2 Arbeitstagen.

Für Rückfragen steht Ihnen unser Kundenservice gerne telefonisch unter 05222 8076-567 zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Labor Krone

Coronavirus und Gerinnung

In der letzten Zeit werden vermehrt thromboembolische Komplikationen (Lungenembolie und Thrombose) bei Infektionen mit SARS-CoV-2 beschrieben. Daher schlagen verschiedene Fachgesellschaften folgendes Vorgehen vor:

  • Überwachung der Patienten mit COVID-19 Erkrankung durch die regelmäßige Bestimmung von D-Dimeren und Antithrombin (auch ambulanter Bereich bei Hochrisiko-Patienten).
  • Frühzeitige prophylaktische Antikoagulation mit niedermolekularem Heparin oder Fondaparinux auch bei ambulanten Hochrisiko-Patienten.
  • Im stationären Bereich suffiziente Antikoagulation mit niedermolekularem Heparin in halbtherapeutischer bzw. therapeutischer Dosierung (am besten Anti Xa-Spiegel adaptiert)
  • Die Gabe von unfraktioniertem Heparin ist wegen der erhöhten Gefahr einer HIT II eher kritisch zu sehen, in diesen Fällen wird die Gabe von Argatroban empfohlen.

Für weitere Informationen und eine spezielle hämostaseologische Beratung steht Ihnen Dr. Eller unter 05222 8076289 gerne zur Verfügung. Für Interessierte verweisen wir außerdem auf diesen Übersichtsartikel in den Mitteilungen Klinische Chemie.

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