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Umstellung auf Abstrichtupfer mit flüssigem Transportmedium in der Mikrobiologie

Zum 1. Januar 2020 erfolgt im MVZ Labor Krone eine Umstellung der Abstrichtupfer mit Transportmedium für die Mikrobiologie. Die bisherigen sogenannten »Gelabstriche« werden durch moderne Abstriche mit Schaumstoff-, bzw. Flockfasertupfer mit einem flüssigen Transportmedium (Amies-Medium) ersetzt.

Mit dem neuen Entnahmesystem ist im Vergleich zu den alten »Gelabstrichen« eine bessere Erregeraufnahme und Erregerkultivierung möglich. Damit wird die Sensitivität der Untersuchung verbessert.

Die vorhandenen Altbestände können aufgebraucht werden! Die bisherigen »Gelabstriche« werden bis auf weiteres in gewohnter Weise im MVZ Labor Krone abgearbeitet. Vom MVZ Labor Krone erfolgt ab dem 1. Januar 2020 nur noch der Versand der neuen Abstrichtupfer. Diese können wie bisher über unseren Versand bestellt werden.

Die bisherigen »Gelabstriche« mit blauer Kappe (dicker Tupfer) werden durch neue Entnahmesysteme mit einer violetten Kappe ersetzt (Sigma-Transwab®). Bei den dünnen Tupfern (für die Pädiatrie, Harnröhren, HNO) bleibt die Farbe der Kappe unverändert orange (Purflock-Transwab® Minitip).

Da sich die Handhabung von den bisherigen Tupfern unterscheidet, folgt unten eine Anleitung.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Labor Krone

Probenahme mit Sigma-Transwab®

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Probenahme mit Sigma-Transwab Bild 1
Schutzverpackung öffnen und Tupfer entnehmen.
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Probenahme mit Sigma-Transwab Bild 2
Eine Probe mit der Tupferspitze in gewohnter Weise abstreichen.
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Probenahme mit Sigma-Transwab Bild 3
Röhrchenkappe abschrauben und den Tupfer bis zum Röhrchenboden eingeben.
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Probenahme mit Sigma-Transwab Bild 4
Tupferstiel vorsichtig an der Sollbruchstelle (schwarze Markierung) abbrechen.
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Probenahme mit Sigma-Transwab Bild 5
Röhrchenkappe wieder auf das Röhrchen setzen und fest zuschrauben.
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Probenahme mit Sigma-Transwab Bild 6
Röhrchen mit Patientendaten beschriften und mit dem Anforderungsschein an das Labor senden

Umstellung der Mycoplasmen- und Ureaplasmen-Diagnostik aufgrund verbesserter Nachweisverfahren

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

aufgrund verbesserter und moderner Nachweisverfahren erfolgt zum 1. September 2019 eine Umstellung unserer Diagnostik.

Die kulturelle Untersuchung auf Mycoplasma hominis und Ureaplasma urealyticum wird zum 1. September 2019 eingestellt. Wir bieten dafür eine molekularbiologische Untersuchung (PCR) an. Die molekularbiologische Untersuchung der sehr umweltlabilen Mycoplasmen ist wesentlich sensitiver, die Lagerungs- und Transportzeit beträgt bei Raumtemperatur mehrere Tage, zusätzlich werden mit dieser Untersuchung nicht nur das Mycoplasma hominis und Ureaplasma urealyticum erfasst, sondern auch das Ureaplasma parvum und Mycoplasma genitalium. Der Nachweis von Mycoplasma genitalium gewinnt aufgrund steigender Prävalenzen zunehmend an Bedeutung. Eine kulturelle Anzucht dieses Erregers ist mit den Methoden im Routinelabor nicht möglich.

Für die neue, molekularbiologische Untersuchung (PCR) ist ein spezieller Abstrich/Transportmedium erforderlich (Aptima®), den Sie telefonisch unter 05222 8076-429 bei unserem Versand anfordern können. Aus dem gleichen Medium ist eine Untersuchung auf Gonokokken und Chlamydia trachomatis möglich.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung!

Mikrobiologie
Dr. med. Patricia Wehmeier
Tel. 05222 8076-333

Molekularbiologie
Dr. rer. nat. Robert Kulis-Horn
Tel. 05222 8076-0

Versand
Tel. 05222 8076-429

Umstellung der Lymphozytendifferenzierung

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

ab dem 1. Juli 2019 stellen wir unser Angebot für die Analyse der Lymphozytensubpopulationen für Sie um.

Statt wie bisher eine Untersuchung für verschiedene Fragestellungen bieten wir Ihnen nun die Möglichkeit, zwischen einem kleinen und einem großen Immunstatus zu wählen. Außerdem bieten wir nach wie vor die Analyse der regulatorischen T-Zellen sowie der chronischen T-Zell-Aktivierungsmarker an. So können Sie gezielt die erforderlichen Untersuchungen passend zu den Bedürfnissen der Patienten anfordern.

Für alle Analysen benötigen wir wie üblich ein frisches EDTA-Vollblut von Ihnen. Zur Ermittlung der Absolutzellzahlen wird weiterhin automatisch ein großes Blutbild gemessen. Für die Anforderung der Laboranalyse bedeutet die Änderung für Sie, dass Sie ab dem 1. Juli 2019 auf dem Anforderungsschein bitte vermerken, welche Serie Sie wünschen.

Sollten Sie diesbezüglich weitere Fragen haben, steht Ihnen Dr. rer. nat. Juliane Fazio unter der Rufnummer 05222 8076-207 zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Labor Krone

Changes to the lymphocyte differentiation

Dear colleagues,

with 1st June 2019 we have adapted our analyses of lymphocyte subpopulations.

Instead of testing for various individual queries, we now offer you the choice of either a small or a full immune status. We also continue to offer the analysis of regulatory T-cells as well as chronic T-cell activating markers. This way, you can specifically request the necessary tests to match the patients’ needs.

For all analyses, we will need fresh EDTA whole blood from you, as usual. To determine the absolute cell count, we will automatically prepare a full blood count. For requesting this laboratory analysis we would ask that you notify us on the request form as to whether you would like a full or a small immune status.

Should you have any further questions regarding this, please call Dr. rer. nat. Juliane Fazio on telephone 05222 8076-207.

Kind regards,
Labor Krone

Information zum Antiphospholipid-Syndrom und DOACs (Rote-Hand-Brief vom 23.05.19)

Apixaban (Eliquis), Dabigatranetexilat (Pradaxa), Edoxaban (Lixiana/Roteas) und Rivaroxaban (Xarelto): Die Anwendung wird bei Patienten mit Antiphospholipid-Syndrom aufgrund eines möglicherweise erhöhten Risikos für rezidivierende thrombotische Ereignisse nicht empfohlen.

Aufgrund des Rote-Hand-Briefes für Patienten mit der Einnahme von DOACs hier folgende Hinweise zur Diagnostik eines Antiphospholipid-Syndroms:

Laborkriterien:

  • Nachweis von Anticardiolipin-AK
  • Nachweis von Anti-Beta2-Glykoprotein-AK
  • Nachweis eines Lupus Antikoagulanz

Klinische Kriterien (hauptsächlich):

  • Thrombose/Lungenembolie ohne Anlass
  • Rezidivierende Aborte
  • Ischämische Insulte

Für die Diagnostik benötigen wir:
1 Serum-Monovette und 1 Citratmonovette („Quick-Röhrchen“)

Die Proben können unzentrifugiert und ungekühlt zu uns geschickt werden, wenn die Proben innerhalb von 6 – 8 Std. im Labor Krone eintreffen. Anderenfalls sollte das Citratblut zentrifugiert werden und das Plasma gekühlt verschickt werden.

Im Befund erhalten Sie eine Interpretation, ob es sich um ein APS im Sinne des Roten-Hand-Briefes handelt.

Mehr Informationen im PDF (1.4 MB)

Für Rückfragen steht Ihnen Dr. Thomas Eller unter der Rufnummer 05222 8076-289 zur Verfügung.

Changes to the testing of fluoroquinolones for enterobacteria and pseudomonas aeruginosa

Dear colleagues,

Sensitivity testing of pathogens in our laboratory is carried out in accordance with the rules and regulations of the clinical & laboratory standards institute (CLSI). Here, changes were recently made to the testing of enterobacteria and pseudomonas aeruginosa, which were implemented by us as of 1st April 2019. In more detail, the minimum inhibition concentration (MIC) for the testing of ciprofloxacin and levofloxacin was reduced.

This change may have an impact on your therapeutic considerations on the one hand; on the other hand, more strains could be classified as 3MRGN in future. Further information can be found in the original tables as below:

Table 1 and 2: Current MIC values as of 1st April 2019

Tabelle 1 und 2: Aktuelle MHK-Werte ab 1. April 2019

Table 3: Previous MIC values

Tabelle 3: Ursprüngliche MHK-Werte

Please do not hesitate to contact us, if you have any further queries.

Dr. med. Patricia Wehmeier
Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
Fachärztin für Innere Medizin, ABS-Expertin (DGI)
Tel. +49 5222 8076-324

Aktuelle Publikation – Immundiagnostik autoimmuner Enzephalitiden

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

hiermit möchten wir Sie gern auf die aktuelle Publikation zum Thema „Immundiagnostik autoimmuner Enzephalitiden“ von Herrn Prof. Dr. Christian Bien und Frau Dr. Corinna Bien in der Schweizer Zeitschrift für Psychiatrie und Neurologie aufmerksam machen.

Der Artikel beschreibt die Labormethoden zur Diagnostik neuraler Antikörper inklusive zweier Fallbeispiele und geht auf die Bedeutung der Befundinterpretation ein, sowohl von Seiten des Laborarztes als auch des Klinikers.

Hier finden Sie den Artikel in voller Länge als PDF.

Erschienen in: Bien CG, Bien CI (2019) Immundiagnostik autoimmuner Enzephalitiden. Schweizer Zeitschrift für Psychiatrie und Neurologie 02/2019:29-32.

Änderung der Testung von Fluorchinolonen bei Enterobakterien und Pseudomonas aeruginosa

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die Sensibilitätstestung von Erregern erfolgt in unserem Labor nach dem Regelwerk der CLSI (Clinical & Laboratory Standards Institute). Hier wurde eine Anpassung der Testung bei Enterobakterien und Pseudomonas aeruginosa vorgenommen, die durch uns zum 1. April 2019 umgesetzt wurde. Im genaueren wurde die MHK (Minimale Hemmkonzentration) zur Testung auf Ciprofloxacin und Levofloxacin herabgesetzt.

Diese Änderung kann zum einen Folgen für Ihre therapeutische Überlegungen haben, zum anderen könnten zukünftig mehrere Stämme als 3MRGN klassifiziert werden. Nähere Informationen ergeben sich aus den Originaltabellen:

Tabelle 1 und 2: Aktuelle MHK-Werte ab 1. April 2019

Tabelle 1 und 2: Aktuelle MHK-Werte ab 1. April 2019

Tabelle 3: Ursprüngliche MHK-Werte

Tabelle 3: Ursprüngliche MHK-Werte

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung!

Dr. med. Patricia Wehmeier
Fachärztin für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
Fachärztin für Innere Medizin, ABS-Expertin (DGI)
Tel. 05222 8076-324

Neu im EBM: HE 4 und sFlt-1/PlGF-Quotient

Sehr geehrte Gynäkologinnen und Gynäkologen,

der Tumormarker HE 4 hat bei der Primär- und Rezidivdiagnostik eines Ovarialkarzinoms vergleichbare Eigenschaften wie der bisher im EBM (GOP 32390) aufgeführte Marker CA 125. HE 4 wurde nun in den EBM aufgenommen und kann ab dem 1. Oktober 2019 abgerechnet werden.

In die seit Mai 2019 gültige S2k-Leitlinie »Hypertensive Schwangerschaftserkrankungen: Diagnostik und Therapie« wurde der sFlt-1/ PlGF-Quotient als biochemischer Präeklampsiemarker integriert (sFlt-1: soluble fms-like tyrosine kinase-1; PlGF placental growth factor).

Zum 1. Oktober 2019 wird der sFlt-1/PlGF-Quotient in den EBM aufgenommen, wenn einer der folgenden Verdachtsmomente vorliegt:

  • fetale Wachstumsstörung
  • neu aufgetretener oder bestehender
    Hypertonus
  • Präeklampsie-assoziierter organischer oder labordiagnostischer Untersuchungsbefund,
    der keiner anderen Ursache
    zugeordnet werden kann
  • auffälliger dopplersonografischer Befund

Als Voraussetzung für die Kostenübernahme durch die gesetzlichen und privaten Krankenkassen wurde festgelegt:

  • frühestens abrechenbar ab SSW 24+0
  • Verdachtskriterien auf Präeklampsie
  • maximal 3-mal im Behandlungsfall berechnungsfähig

Prognose der Präeklampsie mittels sFlt-1/PlGF-Quotient
und Handlungsempfehlungen

In Anlehnung an: Dröge LA, Verlohren S: Präeklampsie:
Aktuelle diagnostische und therapeutische Aspekte: Gynäkologie 2017; 50:213-221.

Wir möchten Sie bitten, eine Telefon- oder Faxnummer anzugeben, damit wir Ihnen kritische Befunde – auch außerhalb der Sprechzeiten – mitteilen können.

Für Ihre Fragen steht Ihnen Dr. Sylvia Schön, Tel. 05222 8076-159, zur Verfügung.

Diagnostics for neural antibodies at Labor Krone

Update of the analyses program

Dear colleagues,

We constantly adjust our diagnostics for neural antibodies to the latest findings and diagnostic possibilities. Hence we update our analyses program as of the 11th February 2019. Please note the following important changes we would like to point out:

Changes to the standard program: Serum VGKC-complex antibodies (RIA) are no longer tested as part of the standard program. Meanwhile there is sufficient evidence that increased VGCK-complex antibodies without demonstration of antibodies against LGI1 and CASPR2 have no clinical relevance in primary diagnosis (further information). However, individual requests are still possible. In addition to the cell-based assay, which is included in the standard program, testing for mGluR1-antibodies is carried out (further information). These changes do not result in a price increase.

Additional information on the request form (Formtype 18): The individual request for classical onconeural antibodies (immunoblot) in the category “Autoimmune encephalitides” is omitted. The test alone is insufficient for this indication and already included in the standard program. Within the section “Polyneuropathy/Immune neuropathy” the classical onconeural antibodies are still available as separate requests. The new test available in our diagnostic spectrum is myositis-specific and myositis-associated antibodies by immunoblot. A detailed list of the parameters included can be found under the indication “Myositis”. Within the category “Polyneuropathy/Immune neuropathy” we also have a screening for paranodal antibodies by tissue-based assay on offer.

Please order your desired quantity of the newest request form (Formtype 18) by e-mail to neuroak@laborkrone.de or by telephone: +49 5222 8076-259. Please do not use the previous form any longer. We are also happy to answer any of your queries about neural antibody requests. Shipping material can be ordered via telephone +49 5222 8076-444.