Skip to Content

Umstellung der Gerinnungsanalytik ab 15. Januar 2018

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

ab dem 15. Januar 2018 erfolgt für die Ärztearbeitsgemeinschaft OWL e.V. und das MVZ Labor Krone eine Umstellung der Gerinnungsanalytik von den Analysensystemen der Firma STAGO auf die Analysensysteme der Firma Siemens. Die folgende Tabelle enthält eine Übersicht der umgestellten Parameter mit den geänderten Referenzbereichen:

Quick (TPZ): 78 % – 123 %
INR (therap. Bereich): 2.0 – 3.0 bzw. 4.5
entspricht Quick (TPZ): 33 % – 20 % bzw. 12 %
aPTT: 21.6 sec – 28.7 sec
Fibrinogen: 1.7 g/ L – 4.2 g / L
Thrombinzeit: < 18.3 sec
D-Dimere (FSP): < 440 ng/mL

 

Die Validierung der neuen Testverfahren hat keine Hinweise auf eine signifi kante Verschiebung der Messergebnisse im Vergleich zu der bisher eingesetzten Methodik ergeben.

Bei der Bestimmung der aPTT ist in Einzelfällen bei einer im therapeutischen Bereich liegenden Heparinkonzentration mit etwas kürzeren PTT-Werten als vorher zu rechnen.

Bitte beachten Sie auch den geänderten Cut off (< 440 ng /mL) bei den D-Dimeren (FSP) für den Ausschluss eines thromboembolischen Ereignisses. Außerdem werden in Zukunft sehr stark erhöhte D-Dimere (FSP) nur noch als > 8000 ng / mL resultiert.

Für weitere Fragen steht Ihnen Dr. Thomas Eller, Labor Krone, unter der Rufnummer 05222 8076-289 zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

MVZ Labor Krone GbR
Ärztearbeitsgemeinschaft OWL e.V.

 

Erweiterte Zulassung des AMH-Plus-Tests

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das Anti-Müller-Hormon (AMH) wird bei der Frau mit Beginn der Pubertät von den Granulosazellen der heranwachsenden Follikel des Ovars gebildet. Da es ausschließlich von den potentiell reifungsfähigen Primär- und Sekundärfollikeln gebildet wird, korreliert der Serum-AMH-Spiegel gut mit der Anzahl noch vorhandener, reifungsfähiger Follikel. Es ist somit ein idealer Marker zur Feststellung der Funktionsreserve des Ovars1. AMH unterliegt keinerlei zyklusabhängigen Schwankungen und kann daher zu jedem Zeitpunkt des Menstruationszyklus untersucht werden2.

AMH kann außerdem für die Beurteilung der Ansprechrate auf eine ovarielle Stimulation im Rahmen einer fertilitätsmedizinischen Behandlung verwendet werden.

In unserem Labor erfolgt die Analyse von AMH ab sofort mit dem neuen Assay Elecsys AMH Plus der Firma Roche Diagnostics. Es bestehen keinerlei Unterschiede zum bisher verwendeten Elecsys-AMH-Test bezüglich der Analytik. Lediglich die Referenzwerte haben sich geringfügig verändert.

Allerdings erlaubt die Messung von AMH (in pmol/L) mit dem Elecsys-AMH-Plus-Test eine individualisierte Dosierung von Follitropin delta der Firma Ferring gemäß den Empfehlungen.

Material Abrechnung Preis
Serum GOÄ-Ziffer: 4069 29,15 € (IGeL)
Serum EBM-Ziffer: 32361 8,10 € (EBM)

Weitere Informationen hierzu finden Sie auch in der in der aktuellen Fachinformation zu Follitropin delta von Ferring.

Sollten Sie diesbezüglich weitere Fragen haben, steht Ihnen Dr. Juliane Fazio unter der Rufnummer +49 5222 8076-207 zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Labor Krone

  1. A. de Vet, J.S. Laven, F.H. de Jong, A.P. Themmen, B.C. Fauser: “Antimullarian hormones serum levels: a putative marker for ovarian aging.” Fertil Steril 77: 357-362, 2002
  2. A. La Marca, S. Giulini, A. Tirelli, E. Bertucci, T. Marsella, S. Xella, A. Volpe: “Anti-Mullarian hormone measurement on any day of the menstrual cycle strongly predicts ovarian response in assisted reproductive technology.” Hum Reprod 22: 766-771,2007

Immunologischer Nachweis von okkultem Blut im Stuhl (iFOBT)

Der immunologische Nachweis von Hämoglobin im Stuhl (iFOBT) kann ab dem 1. April 2017 als Kassenleistung erbracht und abgerechnet werden. iFOBT steht für immunologischer Faecaler Okkulter Blut-Test.

Ab dem 1. April 2017 darf der Guajak-basierte Test, der die bisherige Kassenleistung darstellte, nicht mehr im Rahmen der Krebsfrüherkennung abgerechnet werden. Für kurative Indikationen gilt eine Übergangsfrist bis zum 30. September 2017. Ab dem 1. Oktober 2017 ist der Guajak-Test (GOP 01734) dann keine GKV-Leistung mehr.

Im Rahmen einer jährlichen Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchung ab dem 50. Lebensjahr können alle GKV-Patienten eine Stuhlprobe auf okkultes Blut untersuchen lassen. Für Versicherte ab dem 55. Lebensjahr übernimmt die GKV alle zwei Jahre den iFOBT als Alternative zur Darmspiegelung.

Gegenüber dem Guajak-Test ist der iFOBT besser standardisiert und liefert quantitative Ergebnisse. Die Sensitivität und Spezifität des neuen Tests ist deutlich besser. Es gibt keine Verfälschungen der Ergebnisse durch Nahrungsmittelbestandteile wie tierisches Blut, durch Vitamin C oder Medikamente. Entsprechende diätische Empfehlungen an den Patienten sind nicht erforderlich.

Probenröhrchen
Die Entnahme des Stuhls durch den Patienten erfolgt mit einem Stuhlproben-Entnahmeset direkt in ein puffergefülltes Stuhlsammelröhrchen. Das Stuhlproben-Entnahmeset bestehend aus Stuhlsammelröhrchen, Beutel, Saugeinlage, Stuhlfänger und Anwendungsvorschrift können Sie kostenfrei über unser Labor bestellen. Das Stuhlsammelröhrchen muss umgehend, spätestens am nächsten Tag nach der Stuhlproben-Entnahme wieder zurückgegeben werden. In Ihrer Praxis muss das Stuhlsammelröhrchen mit einem Patientenaufkleber/ Barcode versehen und mit einem Anforderungsschein (siehe Rückseite) an das Labor weitergeleitet werden. Auf dem Entnahmeröhrchen muss unbedingt das Entnahmedatum vermerkt werden. Der Probentransport kann bei Raumtemperatur erfolgen.

Aufgrund der Qualitätsvorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses dürfen wir ausschließlich die von uns ausgegebenen Stuhlsammelröhrchen annehmen. Produkte anderer Hersteller oder die konventionellen Stuhlröhrchen können für die Vorsorgeuntersuchung nicht verwendet werden. Das Stuhlröhrchen ist nur für den iFOBT geeignet.

Anforderung
»iFOBT« oder »Immunologischer Stuhltest« auf dem jeweiligen Anforderungsschein unter »Auftrag« vermerken. Bei GKV muss zusätzlich das Feld »Präventiv« oder »Kurativ« angekreuzt werden.

Abrechnung
Mit der GOP 01737 ist eine neue Gebührenordnungsposition im EBM aufgenommen worden, die von dem / der behandelnden Arzt / Ärztin für Ausgabe, Rücknahme und Weiterleitung des Probengefäßes sowie Beratung auch nach positivem Test berechnet werden kann. Die GOP 01737 ist mit 57 Punkten (ca. 6 €) bewertet und kann nur im Rahmen einer Darmkrebsfrüherkennung angesetzt werden. Das Stuhlproben-Entnahmesystem beziehen die Ärzte über das Labor. Abrechnen können alle Fachgruppen, die bisher die GOP 01734 berechnen konnten, das heißt Hausärzte, Chirurgen, Gynäkologen, Hautärzte, Fachinternisten und Urologen.

Das Labor, welches den iFOBT als präventive Leistung auswertet, kann die GOP 01738, die mit 75 Punkten (ca. 7,90 €) bewertet ist, abrechnen. Die Vergütung beinhaltet die Kosten für das Stuhlproben-Entnahmeset.

Bei einer kurativen Fragestellung kann für den iFOBT die GOP 32457 angesetzt werden. Diese GOP ist niedriger bewertet und wird mit 6,21 € (abzüglich Quotierung) vergütet. Hierbei handelt es sich um Leistungen des Facharztlabors.

 

Ihre Ansprechpartner im Labor:
Andreas Groß Tel. 05222 8076-317
Irina Klein Tel. 05222 8076-312

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Labor Krone

Fachärzte für Humangenetik

Influenza – Information zur aktuellen Grippewelle

Aktuelles zur Influenza-Saison

Aus dem niedergelassenen und stationären Bereich erreichen uns Berichte, dass die Influenza-Infektionen in dieser Saison zum Teil schwerer verlaufen als in den Vorjahren. Die Zahl stationärer Aufnahmen, insbesondere auf Intensivstationen zeigen, dass eine frühzeitige Diagnostik und entsprechende therapeutische Maßnahmen bei Verdacht angeraten sind. Gleichzeitig gilt es aufzuklären, wie eine Übertragung des Virus effektiv verhindert werden kann. Umfangreiche Informationen einschließlich Aufklärungsmaterial für die Patienten finden sich auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de).

Untersuchungsauftrag

Der Virusnachweis ist prinzipiell eine Leistung des GKV und die Anforderung erfolgt mit Überweisungsschein.

Erforderliche Angaben: Patientenangaben

sowie der Name des zuständigen Arztes mit FAX/Telefonnummer (ggf. Handynummer), um eine zügige Übermittlung des Resultates zu gewährleisten. Insbesondere an den Wochenenden ist diese Kontaktinformation von besonderer Bedeutung.

Privater Auftrag

Auch eine private Beauftragung und Probennahme in unserem Labor ist während der angegebenen Dienstzeiten möglich. Aus einem Rachenabstrich kann innerhalb eines Arbeitstages kostengünstig und effizient ein Influenza-Nachweis oder Ausschluss erfolgen.
Untersuchungen auf andere Erreger grippaler Infekte stehen ebenfalls zur Verfügung
und können aus den gleichen Untersuchungsmaterial durchgeführt werden.

Probenmaterial und Virusnachweis

Der Labornachweis der Influenza-Viren erfolgt mittels PCR (Polymerasekettenreaktion) aus einem Nasen-/Rachenabstrich (optimal Nasopharyngial-Abstrich).

Probenmaterial

  • trockener Abstrich der Nasenschleimhaut bzw. des Rachens
  • jede Art von Respirationstrakt-Material (Sputum, BAL, etc.)

Nicht oder schlecht geeignet ist ein bakteriologischer Abstrich-Tupfer (Tupfer im Transportgel)

Gibt es Einschränkungen bei der Anforderung?

Aus abrechnungstechnischen Gründen sollte nur ein Probenmaterial pro Patient eingeschickt werden. Sofern wir mehrere Abstrich-Materialien je Anforderung erhalten, führen wir eine sogenannte „Pooltestung“ durch, bei der die vorhandenen Tupfer zu einem Probenmaterial vereinigt werden. In wenigen Fällen kann die Untersuchung mehrerer unterschiedlicher Entnahmestellen (Rachen, Nasenschleimhaut, etc.) sinnvoll erscheinen. In einem solchen Fall bitten wir um konkrete Anforderung der Einzeltestung je Entnahmestelle. Da die Untersuchung mehrerer Probenmaterialien je Patient und Entnahme nicht abrechnungsfähig ist, bitten wir um Zusage des GKV-Patienten, dass die zusätzlichen Kosten ggf. privat übernommen werden.

Lagerung

Sofern eine Versendung in das Labor nicht zeitnah erfolgen kann, sollte der Abstrich gekühlt bei 4 – 10°C gelagert werden. Das Einfrieren des Probenmaterials ist nicht erforderlich.

Influenzaviren

Neben dem Nachweis und der Differenzierung der Influenza A und B-Viren prüfen wir auch auf das Vorliegen des Subtyps H1N1 und weisen gesondert auf dessen Nachweis hin. Die z.Zt. persistierenden Subtypen und Varianten werden von unserem Testsystem alle nachgewiesen.

Informationen hierzu erhalten Sie ebenfalls auf der folgenden Seite des RKI:

Wann liegt das Resultat vor?

In der Regel erfolgt die Untersuchung innerhalb weniger Stunden; generell liegt das Untersuchungsergebnis jedoch am Vormittag des Folgetages vor.
Am Samstag ist ebenfalls eine Analytik möglich; das Probenmaterials soll jedoch im Laufe des Vormittages bei uns eintreffen. Bei eiligen Untersuchungsproben ist eine Ankündigung gewünscht. In dringenden Fällen besteht auch am Sonntag die Möglichkeit, über die Tel.-Nummer des diensthabenden Arztes eine Untersuchung zu beauftragen. Hier ist eine individuelle Absprache erforderlich, um sowohl die Probenübergabe als auch die Ergebnisübermittlung zu organisieren.

Meldepflicht

Bei positivem Nachweis gilt eine Infektion als gesichert. Das Ergebnis ist meldepflichtig und wird von uns an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt. Sofern erforderlich und auch aus epidemiologischer Sicht indiziert, kann eine weitere Typisierung des Virus durchgeführt werden.

Entnahmematerial und weitere Informationen

Kostenloses Entnahmematerial können Sie unter der Tel.-Nr. 05222-8076429 anfordern.
Für weitere Fragen zum Virusnachweis und dessen Interpretation stehen wir Ihnen zur Verfügung.

Vorgeburtliche Diagnostik

Pränataldiagnostik (PND)
Bei der PND geht es um Untersuchungen an Schwangeren und deren ungeborenen Kindern. Sie dient der Früherkennung von Chromosomenveränderungen des ungeborenen Kindes. Unterschieden werden nicht-invasive und invasive Untersuchungsmethoden.

Invasive Untersuchungen aus Chromosomenveränderungen
Es handelt sich um Methoden, die in den Körper der werdenden Mutter eingreifen (z. B. Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie) und ein eingriffsbedingtes Risiko für die Mutter und das Kind bergen, was in Ausnahmefällen zu einem Abort führen kann.

Nicht-invasive Untersuchungsmethoden auf Chromosomenveränderungen
Es handelt sich um Untersuchungsmethoden, die nicht oder kaum in den Körper der werdenden Mutter und des ungeborenen Kindes eingreifen. Sie bieten somit eine Einschätzung auf Chromosomenveränderungen des ungeborenen Kindes ohne dabei ein eingriffsbedingtes Risiko für Mutter und Kind zu bergen.

Weitere Informationen auf: www.gyn.laborkrone.de

HIV – diagnostisches Fenster auf 6 Wochen verkürzt

Die diagnostische Lücke für HIV-Tests hat sich von 12 auf 6 Wochen verringert. Voraussetzung hierfür ist, dass serologische HIV-Screeningtests der 4. Generation (gleichzeitiger Nachweis von Anti-HIV-1 und Anti-HIV-2 sowie HIV-p24 Antigen) eingesetzt werden. Ist der Antigen-Antikörper-Kombinationstest negativ, kann eine HIV-Infektion mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, wenn die letzte potentielle HIV-Exposition mindestens 6 Wochen zurückliegt.

Von der Verkürzung des Infektionsausschlusses ausgenommen sind 2 in der Praxis kaum relevante Sonderfälle:

  • Infektion mit HIV-2
    • Der Antigen-Nachweis kann falsch negativ sein (in Deutschland extrem selten, 0,3% der Diagnosen).
    • Immunsuppression/Immundefekt
      • Bei Patienten mit einer Antikörperbildungsstörung kann es zu einer zeitlich verzögerten Bildung von Antikörpern kommen.

Einem reaktiven oder grenzwertigen HIV-Screeningtest muss ein Bestätigungsverfahren angeschlossen werden, um unspezifische Reaktionen auszuschließen.

  • Antikörper-basierte Bestätigung
    • Der klassische Bestätigungstest ist der detaillierte Nachweis von Antikörpern im Immunblot. Eine Unterscheidung zwischen HIV-1 und HIV-2 ist möglich. Bei einem auffälligen Screeningtest und einem negativen/fraglichen Immunblot sollte ein Nukleinsäurenachweis erfolgen, um eine frische Infektion auszuschließen/nachzuweisen.
    • Nukleinsäurenachweis
      • Neuerdings kann auch der Nukleinsäurenachweis (z. B. als PCR) zur Bestätigung eingesetzt werden.

Bei einem auffälligen Screeningtest und einem negativen/fraglichen Nukleinsäurenachweis sollte ein Immunblot angeschlossen werden, da das Resultat bei niedriger Viruslast oder einer HIV-2-Infektion nicht zuverlässig ist.

Für Schnelltests, auch solche, die einen p24-Antigennachweis beinhalten, gilt weiterhin das diagnostische Fenster von 12 Wochen. Da der Schnelltest nicht die hohe erforderliche Sensitivität aufweist, reagiert es im Durchschnitt erst einige Tage später als der Labortest (Screeningtest).
Weiterführende Informationen:

Neue Vorgehensweise zur Nachsorge von Schilddrüsenkarzinom-Patienten

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die parallele Analyse von humanem Thyreoglobulin und der Thyreoglobulin-Wiederfindungsrate diente bisher zur Verlaufskontrolle bei Patienten nach Schilddrüsenresektion. Die Messung der Thyreoglobulin-Wiederfindungsrate sollte dabei sicherstellen, dass keine durch Thyreoglobulin-Antikörper verursachten falsch niedrigen oder falsch negativen Thyreoglobulinwerte resultierten.

Da die Messung der Thyreoglobulin-Wiederfindungsrate selbst aber relativ störanfällig ist empfehlen sowohl die American Thyroid Association (ATA) als auch die European Association of Nuclear Medicine (EANM) die Thyreoglobulin-Antikörper direkt zu messen. Dadurch werden bei paralleler Analyse von Thyreoglobulin und Thyreoglobulin-Antikörpern die falsch niedrigen Thyreoglobulinwerte ebenfalls identifiziert. Es kommt allerdings nicht mehr zu Störungen durch andere Einflüsse. Außerdem kann der Thyreoglobulin-Antikörper als sog. „Surrogat-Tumormarker“ fungieren.

Ab jetzt wird in unserem Labor automatisch eine parallele Bestimmung von Thyreoglobulin und Thyreoglobulin-Antikörpern anstelle der Wiederfindungsrate erfolgen.

Für weitere Fragen steht Ihnen Dr. Juliane Fazio unter der Telefonnummer 05222 8076207 zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Labor Krone

Literatur:
Haugen et al.: “2015 American Thyroid Association Management Guidelines for Adult Patients with Thyroid Nodules and Differentiated Thyroid Cancer”, Thyroid, Volume 26, Number 1
Verburg et al.: “Why the European Association of Nuclear Medicine has decline to endorse the 2015 American Association management guidelines for adult patients with thyroid nodules an differentiated thyroid cancer”, Eur J Nucl Med Mol Imaging, 2016 Jun;43(6):1001-5

 

 

Falsch hohe 17-β-Östradiol-(E2)- Werte unter Therapie mit Fulvestrant

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die Firma Abbott hat uns mitgeteilt, dass es bei der Analyse von 17-β-Östradiol zu Kreuzreaktionen mit Fulvestrant kommt.

Bei Frauen, die Fulvestrant zu Therapiezwecken bei fortgeschrittenem Mammakarzinom erhalten, werden falsch hohe 17-β-Östradiol-Werte gemessen. Dies kann zu fehlerhaften therapeutischen Entscheidungen führen.

Bestimmungen mittels LC/MS (Flüssigkeitschromatographie / Massenspektroskopie) sind von der Kreuzreaktion nicht betroffen. Bei Frauen mit Fulvestrant-Therapie, bei denen erhöhte 17-β-Östradiol-Werte gemessen wurden, wird daher eine Nachbestimmung mittels LC / MS empfohlen.

Bitte vermerken Sie die Methode (LC/MS) deutlich auf Ihrem Anforderungsschein.

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Dr. Fazio unter der Telefonnummer 05222 8076207
zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Labor Krone

Moderne Labordienstleistungen

LabToxx ist die Abteilung für Klinische und Forensische Toxikologie des Labor Krone.

Das Labor Krone ist akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025 für die Bereiche Drogen- und Alkoholuntersuchungen für forensische Zwecke. Das Labor Krone stellt ein breites Spektrum von Laboranalysen bereit, unterstützt durch eine fachkundige Beratung. Qualität und Zuverlässigkeit der Analytik haben höchste Priorität. Große Serien erlauben eine rasche Abarbeitung der Proben. Durch Weiterentwicklung und Verfeinerung der Analysenverfahren und kontinuierliche Optimierung der Leistungen besteht das Bestreben der Abteilung für Klinische und Forensische Toxikologie des Labors Krone den Anforderungen seiner Kunden national und international gerecht zu werden.

Leistungen:

  • Drogentests
  • Alkoholtests
  • Abstinenznachweise zur Vorbereitung auf eine MPU
  • Schwermetalle und Spurenelemente
  • Forensische Begutachtung

Weitere Informationen auf: www.labtoxx.com